Ratgeber: Mit Schreiben Geld verdienen

Wer ein Talent im Schreiben hat, der kann auch richtig gut Geld verdienen. Das beweisen vor allem die vielen Online-Blogger, die mit ihren Beiträgen monatlich hohe Geldsummen umsetzen.

Wenn auch du zu denjenigen gehörst, die schon in der Schule von den Lehrern gehört haben, dass sie ein Talent im Verfassen von Aufsätzen haben, dann dürfte der folgende Beitrag für dich interessant sein.

Möchtest du dein Schreibtalent zu Geld machen? Im folgenden Beitrag bekommst du 5 Möglichkeiten, mit dem Schreiben Geld zu verdienen.



Vor- und Nachteile des Textens

Der Job des haupt- oder nebenberuflichen Texters hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile.

Vorteile

  • Flexible Arbeit: Texter können sich ihre Arbeit meist selbst einteilen und sind an keine fixen Zeiten gebunden.
  • Kreativität: Wer kreativ sein möchte, der hat mit dem Beruf Texter den Jackpot geknackt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Leistungsbasierte Bezahlung: Als Texter kann man sich mit guten Texten einen Namen machen und hat Aufstiegschancen. Außerdem werden die Texte genau pro Wort abgerechnet.
  • Selbsterfüllung: Als Autor kann man sich selbst erfüllen – und darüber schreiben, was einen interessiert.
  • Home-Office: Nur wenige Unternehmen verlangen von ihren Schreiberlingen, dass sie im Büro hocken müssen. Als Home-Office-Mitarbeiter kann man arbeiten, wo man will.

Nachteile

  • Abhängigkeit von der Auftragslage: Nicht immer hat man als Texter gleich viele Aufträge. Mal verdient man viel, mal wieder weniger.
  • Niedrige Wortpreise: Freelancer-Plattformen wie Textbroker oder Fiverr drücken die Preise. Somit ist es nicht unbedingt leicht, heutzutage mit dem Texten von Anfang an viel Geld zu verdienen.
  • Viel Konkurrenz: Das Internet ist voller Texter. Deswegen ist es nicht gerade einfach, sich einen Namen zu machen.

5 Wege, wie du mit dem Schreiben Geld verdienen kannst

1. Freelancer

“Freelancer” bedeutet auf Deutsch in etwa so viel wie “freier Arbeiter”.

Freelancer können sich ihre Arbeit selbst einteilen und arbeiten meist für mehrere Unternehmen gleichzeitig.

Auf Plattformen wie Fiverr bieten sie ihre Dienste an. Dort werden dann Unternehmen auf sie aufmerksam und können Arbeiten und Aufträge vergeben.

Als Freelancer kann man sich schnell einen Namen machen, wenn die abgelieferten Texte gut sind. Außerdem ist es möglich (wenn jemand besonders zufrieden mit den Texten ist), dass man Großaufträge mit hoher Entlohnung bekommt.

Tipp: Anfangs sollte man lieber wenig verlangen. Dann werden schnell viele Leute auf einen aufmerksam. Im späteren Verlauf kann man dann die Preise erhöhen.

2. Blogger

Als Blogger betreibt man selber eine Internetseite, auf der man regelmäßig Beiträge zu einem bestimmten Thema veröffentlicht.

Die Beiträge müssen gut recherchiert sein und einen echten Mehrwert bieten.

Wenn das der Fall ist, werden immer mehr Menschen den Blog besuchen und die Beiträge auch gerne lesen. Im Umkehrschluss wird der Blog dann bei Google in den Rankings steigen und somit werden noch mehr Besucher auf die Webseite kommen.

Beispiel: Viele Menschen bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Bloggen – beispielsweise TravelWorkLive (deutsch), Studienstrategie.de, oder Kristin Larsen vom Blog Believe in A Budget (englisch).

Tipp: Ein Blog kann auf viele Wege monetarisiert werden. Manche platzieren auf dem Blog passende Affiliate Links, andere verkaufen Kurse oder eBooks.

3. Autor

Dank des Internets ist es heutzutage einfacher als jemals zuvor, selber unter die Buchautoren zu gehen.

Grund dafür sind Online-Verlage, bei denen man selber Bücher veröffentlichen kann. Die bekannteste Plattform dafür ist Amazon Kindle Direct Publishing.

Im Selbstverlag kann hier jeder kostenlos eBooks und sogar Taschenbücher bei Amazon.de online stellen.

Autoren wird somit ein riesiger Marktplatz für Bücher zur Verfügung gestellt.

Das einzige was man (auf technischer Seite) tun muss, ist das Buch nach dem Schreiben in ein passendes Format zu bringen und bei Amazon hochzuladen.

Beispiel: Das Team von Literaturcafe.de hat einen Ratgeber auf Amazon KDP veröffentlicht. In 29 Monaten wurden mit einem einzigen Buch mehr als 14.000€ verdient. Die ganze Case Study gibt’s hier.

Tipp: Bevor man mit dem Verfassen eines Buches beginnt, sollte man genau überlegen, worüber man schreiben möchte – Roman, Fantasy oder doch lieber Sachbuch?

4. Plattform-Autor

Im Prinzip arbeitet diese Berufsgruppe ähnlich wie Freelancer, aber Plattform-Autoren sind auf speziellen Webseiten zur Texterstellung angemeldet.

Die größte Webseite für Texte im deutschsprachigen Raum ist Textbroker.

Hier kann sich jeder Texter anmelden. Anschließend hat der Texter Zugriff auf hunderte von verschiedenen Aufträgen, die abgearbeitet werden können.

Der Nachteil ist, dass man Anfangs in einer sehr niedrigen Stufe ist und nicht sehr viel verdient. Im Laufe der Zeit kann man jedoch aufsteigen und immer mehr verdienen.

Noch besser ist es, wenn man die Auftraggeber nach und nach kennenlernt und so noch mehr Geld verlangen kann.

Beispiel: Pro Wort kann man als 4-Sterne-Autor mindestens 1,30 Cent pro Wort verdienen. Für einen 1.500-Wörter-Beitrag bekommt man dann bereits 19,50€. Bei einer DirectOrder oder als 5-Sterne-Autor kann man 4 Cent oder mehr pro Wort verdienen. Das sind dann bei einem 1.500-Wörter-Beitrag 60€!

5. Nischenseiten-Betreiber

Wie auch bei Punkt #2 handelt es sich bei Nischenseiten (meist) um Blogs, die mit Gewinnabsicht erstellt werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Blogs fokussieren sich Betreiber von Nischenseiten aber meist auf ein Produkt in einer speziellen Produktnische.

Die Herausforderung dabei ist, die Nische so “runterzubrechen” wie möglich. Im Klartext bedeutet das, dass die Nische extrem klein und definiert sein sollte.

“Lautsprecher” oder “Smartphones” sind schon lange keine Nische mehr. Gute Extrem-Nischen wären beispielsweise “Rasenmähroboter für große Grundstücke” oder “Haarentfernungsgeräte für Männer”.

Keywordrecherche Nischenseite
Beispiel: Für eine Nischenseite ist eine vorhergehende Keywordrecherche, bzw. Konkurrenzanalyse nötig.

Zu dieser Nische wird dann eine Info-Webseite mit Ratgeberartikeln, Praxistipps und Vergleichstabellen erstellt. Noch besser ist es, wenn man selber Produkte testen und ausführliche Produkttests veröffentlichen kann.

Ist die Webseite qualitativ hochwertig und informativ, werden immer mehr Besucher kommen.

Tipp: Die Nischenseite kann auf verschiedene Arten monetarisiert werden. Bei Produktnischen können Amazon Affiliate Links eingebaut werden, bei Problemnischen kann man auch hilfreiche eBooks zum Thema schreiben.


Fazit: Mit Schreiben Geld verdienen

In diesem Beitrag habe ich 5 Wege aufgezählt, mit denen man mit dem Schreiben von Beiträgen, Texten oder Büchern Geld verdienen kann.

Wer keine Probleme mit Konzentration hat, gerne alleine arbeitet und einen kreativen Kopf besitzt, wird diese Art des Geldverdienens lieben.

Ich für meinen Teil mag das Schreiben sehr, weil es mir einerseits die Möglichkeit gibt, meine Gedanken in geschriebene Form zu bringen – andererseits kann ich damit mein Hobby zu Geld machen.

  • Nadja sagt:

    Sehr informativ und gut geschrieben! Ich interessiere mich für diesen Bereich und möchte gerne auch mit einer Nischenseite starten! Wie lange hast du gebraucht bis du davon leben konntest?

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